Elektra Stromwissen

Misst mein Zähler richtig?

Jede Stromkundin und jeder Stromkunde hat sich diese Frage sicher schon gestellt. Der Zähler zuhause ist vielleicht schon zehn oder mehr Jahre in Betrieb. Und vielleicht kommt der Verdacht hoch, der Zähler messe zu viel Strom. Aber kann ich mich auf seine Messgenauigkeit verlassen? Wer prüft ihn überhaupt?

Zuständig für die statistische Prüfung und Eichung von Stromzählern ist das METAS, das Bundesamt für Metrologie, das dem EJPD (Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement) unterstellt ist. Das METAS gibt vor, nach welchen Richtlinien die autorisierten Eichstellen (im Falle der Elektra Thal ist dies die BKW) die Zähler prüfen müssen.

Rigorose Konsequenzen

Zusammengefasst sieht die Prüfung wie folgt aus: Jeder Zähler in unserem Netzgebiet hat eine Nummer und einen Jahrgang. Ausserdem ist jedes Gerät einem Los zugeordnet, das ca. 4000 Zähler des gleichen Typs und Jahrgangs umfasst. Alle fünf Jahre (beginnend mit dem Herstellungsjahr) werden daraus 40 Stück zufällig ausgelost. Es kann also sein, dass ihr ‘neuer’, erst fünfjähriger Zähler bereits auf Genauigkeit getestet wird. Diese Zähler werden von uns ausgebaut und bei der BKW nach den Weisungen des METAS geprüft. Liegt mehr als ein Zähler ausserhalb der Toleranz, muss das ganze Los bis zum Ende des Folgejahres ausgebaut bzw. ausgetauscht sein. Ansonsten bleiben alle für weitere fünf Jahre am Netz.

Mit dem Zähler Strom sparen

Sie können Ihrem Zähler also voll und ganz vertrauen. Er hilft Ihnen sogar, Ihren Stromhaushalt zu optimieren: Er zeigt auf dem Standarddisplay unter dem OBIS-Code 16.7 die momentane Bezugsleistung in kW an. Ein regelmässiger Blick darauf bzw. das ‘Spielen’ mit verschiedenen Verbrauchern hilft Ihnen, Stromfresser im Haus ausfindig zu machen.